Warum lange lesen?
Gerne erläutern wir Ihnen direkt und individuell,
worum es in dem Workshop geht
und wie wir diesen optimal auf Sie
zuschneiden können.

Kennen Sie das auch?
Der Meetingraum ist vorbereitet, das Key Visual des Projekts flimmert vom Großbildschirm, die Verantwortlichen sind in angespannter Vorfreude. Alle Projektstakeholder sind da: Produktmanagement, Entwicklung, Marketing, IT, HR, Vertrieb und auch das Geschäftsführungsteam hat sich noch angekündigt. Zwei Stunden, ein ambitioniertes Innovationsprojekt und hohe Erwartungen.
Wir bauen ein neues digitales Produkt, das „wirklich etwas bewegen“ wird. Alles wirkt sauber, durchdacht undbereit, die Marktanalysen, Business Case, Roadmap sind auf Knopfdruck verfügbar. Und die Teilnehmenden sind überzeugt:
Die Diskussion verläuft euphorisch. Risiken werden erwähnt, aber schnell relativiert.
Und am Ende gehen alle mit dem guten Gefühl auseinander, alles Wesentliche gesagt und bedacht zu haben.
Neun Monate später ist das Produkt live. Technisch stabil und fachlich korrekt. Und trotzdem bleibt der messbare Erfolg hinter den Erwartungen zurück. Kunden sind nicht zu finden und Unsicherheit macht sich intern breit. In Review-Meetings klingen die Sätze plötzlich anders:
Rückblickend ist vieles leider schmerzhaft logisch, zu Beginn fühlte es sich alles richtig an.
Der “Weg in die Hölle” ist bekanntlich mit guten Absichten gepflastert. Projekte scheitern selten an schlechten Zielen. Meist scheitern sie an sehr guten Zielen, von denen alle zu schnell zu sehr überzeugt waren. Und genau das war das Problem.
Ein Pre-Mortem setzt am Ende des Projekts an, nicht am Anfang. Es fragt nicht: Wie bringen wir dieses Produkt erfolgreich auf den Markt? Sondern, warum werden wir trotz bester Absichten genau damit gescheitert sein?
Gute Ziele schützen nicht vor schlechten Wegen
Viele Produkt-, Organisations-, Change-, Innovations- oder IT-Projekte scheitern nicht, weil die Idee und die Ziele schlecht waren, sondern weil der Weg dorthin zu optimistisch gedacht wurde. Annahmen über Märkte, Kunden- oder Mitarbeitendenverhalten, interne Anschlussfähigkeit oder die hohe Komplexität im Produkt bleiben unausgesprochen. Risiken werden relativiert, Zielkonflikte vertagt und Warnsignale zwar gesehen, aber nicht ernst genug genommen. Wer will schon schlechte Nachrichten überbringen oder hören?
Eine klassische Projektlogik blickt nach vorn: Initiierung, Planung, Umsetzung, Projektcontrolling, Abschluss. Was dabei häufig fehlt, ist der strukturierte Blick auf das, was das Vorhaben ausbremsen, entwerten oder scheitern lassen könnte.
Ein Pre-Mortem dreht diese Logik um und bietet eine vorausschauende Analyse, die das Scheitern gedanklich vorwegnimmt. Dies ist nie als Provokation gemeint, sondern als realistische Möglichkeit in unserer volatilen, unsichern, komplexen und mehrdeutigen “VUCA-Welt”.
Im Pre-Mortem Workshop gehen wir davon aus, dass das Vorhaben sein Ziel verfehlt hat. Das Projekt wurde entwickelt, hat aber seine Ziele vollständig nicht erreicht. Das Projektergebnis blieb komplett hinter den Erwartungen zurück. Und von diesem Punkt schauen wir zurück und fragen:
Dabei entstehen oft Sätze wie:
Was Organisationen dadurch gewinnen
Ein Pre-Mortem ersetzt Hoffnung und Optimismus durch Trittsicherheit und konkrete Handlungsempfehlungen für das “Hier und Heute”. Risiken werden früher sichtbar, Annahmen explizit überprüfbar und Entscheidungen robuster. Teams entwickeln ein gemeinsames Verständnis dafür, wo ein Vorhaben fragil ist und wo besondere Aufmerksamkeit nötig wird.
Wie wir ein Pre-Mortem gestalten
Wir schaffen einen klaren, wertschätzenden und sicheren Rahmen, in dem kritisches Denken ausdrücklich erwünscht ist.
Es geht in einem solchen Workshop im Kern um Wirkzusammenhänge. Und das ganze darf bei aller Ernsthaftigkeit auch Spaß machen und eine gewisse Leichtigkeit der Diskussion mit sich bringen.
Lieber heute den Plan gekonnt anpassen als morgen das Scheitern erklären!
Wer früh erkennt, dass der Weg in die falsche Richtung führt, hat noch Optionen. Wer erst am Ziel merkt, dass es das falsche ist, muss reparieren, rechtfertigen oder abbrechen.
Wenn Sie ein Vorhaben haben, das Ihnen wichtig ist, und sicherstellen wollen, dass gute Absichten nicht unbemerkt auf eine ungünstige Route führen, sprechen Sie mit uns. Gemeinsam klären wir, ob ein Pre-Mortem in Ihrem Kontext hilft, den richtigen Weg bewusst zu wählen.
Nehmen Sie unverbindlich mit uns Kontakt auf.
Wir freuen uns auf den gemeinsamen Trip auf der “Road to Hell”.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen