
Viele KI-Initiativen starten mit hoher Erwartung, ambitionierten Roadmaps und großem Veränderungswillen. Und trotzdem geraten Projekte später ins Stocken. Nicht wegen der Technologie allein, sondern wegen unterschätzter Widerstände, unklarer Verantwortlichkeiten, fehlender Akzeptanz oder unrealistischer Annahmen im Alltag.
Unsere aktuelle ExpeditionsNotiz widmet sich deshalb einer einfachen, aber wirkungsvollen Frage: Was wäre, wenn das Vorhaben bereits gescheitert wäre und wir heute rückblickend die Gründe analysieren müssten?
Genau hier setzt die Pre Mortem Methode an. Statt Risiken erst im laufenden Projekt sichtbar werden zu lassen, werden mögliche Stolpersteine, kritische Dynamiken und blinde Flecken frühzeitig gemeinsam durchdacht. Gerade bei KI Transformationen entsteht so ein ehrlicherer Blick auf Machbarkeit, Kultur, Kommunikation und Umsetzung.

Die ExpeditionsNotiz zeigt, wie Pre Mortems helfen können, KI-Vorhaben robuster, realistischer und anschlussfähiger aufzusetzen und warum vorausschauendes Scheitern manchmal der bessere Startpunkt für nachhaltigen Erfolg ist.
Wir freuen uns, unsere Verlängerte Werkbank mit Pavo Ivković (djangonaut.de) erweitern zu dürfen.
Mit Graphic Recording, Sketchnotes, Strategiebildern und verschiedenen weiteren visuellen Spielarten macht Pavo komplexe Themen, anspruchsvolle Gespräche, turbulente Workshops und schwierige Entscheidungen sichtbar und verständlich und das live, analog oder digital.
Seine Visualisierungen bringen Struktur in komplexe Themen und schaffen gleichzeitig Nähe. Sie holen Menschen ab, machen Lust auf Mitdenken und sorgen dafür, dass Inhalte nicht nur verstanden, sondern auch gefühlt und erinnert werden. Seine Arbeit schafft auf eine sehr wertschätzende Art Verbindung, setzt Impulse und erzeugt Energie im Raum.
Wer neugierig ist, kann direkt auf djangonaut.de tiefer einsteigen und sich inspirieren lassen…
Bilder © Pavo Ivković, 2026
In vielen Organisationen ist das Bild ähnlich. Strategien sind sauber formuliert, Projekte gut geplant, Change-Roadmaps klar gezeichnet. Und trotzdem bleibt die Wirkung aus. Verhalten ändert sich kaum. Neue Arbeitsweisen versanden. Gute Ideen werden korrekt beschlossen, aber nicht gelebt.
Menschen entscheiden nicht rational, sondern situativ, emotional und stark geprägt von Routinen. Die Gespräche in der Kaffeeküche sind für die Menschen oft prägender als die Hochglanzfolien der Change-Verantwortlichen.
Genau hier setzt Nudge Management an. Statt auf Appelle, Schulungen oder zusätzliche Regeln zu setzen, geht es darum, Entscheidungsumfelder so zu gestalten, dass gewünschtes Verhalten wahrscheinlicher wird. Leise, wirksam und alltagstauglich.
Unser Workshop „Nudge Management für die Praxis“ richtet sich an Führungskräfte, Projektverantwortliche und Organisationsentwickler, die Veränderung wirksam gestalten wollen. Gemeinsam betrachten wir reale Situationen aus dem Arbeitsalltag, identifizieren typische Verhaltensbarrieren und entwickeln konkrete Nudges, die im eigenen Kontext funktionieren. Kein Theorievortrag, sondern gemeinsames Denken, Testen und Übersetzen in die Praxis.
Der Workshop zeigt, wie Veränderung ohne Druck entstehen kann. Und warum oft ein kleiner Impuls mehr bewirkt als die nächste große Maßnahme.
Unsere Leitlinien zeigen, was uns seit über 25 Jahren Beratungs- und Coachingpraxis prägt und wie wir Zusammenarbeit verstehen. Wir haben sie neu formuliert und konkreter gemacht, damit deutlich wird, worauf wir unser Handeln stützen und wie wir in anspruchsvollen Situationen arbeiten.
Natürlich kann man solche Leitlinien auch als Allgemeinplätze lesen. Viele Beratungen formulieren ähnliche Grundsätze, und manches klingt vertraut oder selbstverständlich. Wir nehmen diesen Einwand ernst. Leitlinien haben nur dann Wert, wenn sie gelebt werden. Für uns sind sie daher kein theoretisches Konstrukt oder Berater-Buzzword-Bingo, sondern gelebte Praxis, die unsere Haltung, unseren Dialoganspruch und unseren Fokus auf Wirksamkeit sichtbar macht.

Wer verstehen möchte, wie wir denken, wie wir arbeiten und worauf man “sich mit uns einlässt”, findet in den Leitlinien eine erste Grundlage. Zugleich ersetzt dies niemals ein persönliches Kennenlernen. Denn am Ende entscheidet nicht das Aufgeschriebene, sondern immer die Chemie zwischen Menschen, gerne bei einer Tasse Kaffee.
[Erfahren Sie hier mehr]
Bild KI-generiert
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