Moderation & Facilitation.

»Den Raum halten« für Gespräche, die etwas bewegen sollen.

Für alle, die mehr wollen als ein weiteres Meeting.

Die wichtigsten Weichen in Organisationen werden nicht in Konzepten gestellt, sondern in Gesprächen. Sie werden in Workshops gestellt, in Klausuren, in Townhalls und Projektrunden, und manchmal auch in Situationen, in denen es hörbar knirscht. Ob solche Gespräche am Ende etwas bewegen oder nur Zeit kosten, entscheidet sich dabei selten am Thema selbst, sondern fast immer an der Art, wie sie geführt werden.

Wer selbst mit am Tisch sitzt, kann nicht gleichzeitig inhaltlich um die beste Lösung ringen und den Prozess im Blick behalten. Und wer moderiert und dabei eine eigene Position vertritt, verliert über kurz oder lang entweder seine Neutralität oder seine Wirkung. 

An dieser Stelle kommen wir ins Spiel. Wir übernehmen die Verantwortung für den Prozess, damit Sie sich ganz auf die Inhalte konzentrieren können. Wir gestalten die Dramaturgie, halten den roten Faden, geben allen Stimmen Raum und sorgen dafür, dass am Ende nicht bloß ein angenehmes Gespräch stattgefunden hat, sondern belastbare Ergebnisse auf dem Tisch liegen.

Wir nennen das »den Raum halten«. Für kleine Teams genauso wie für Großgruppen, für kreative Aufbrüche, für sachliche Erörterungen ebenso wie für Konflikte, die endlich geklärt werden müssen.

Mit Moderation und Facilitation schaffen wir diesen Raum für richtig gute Gespräche und Austausche und diese für Teams, Führungskreise, Gremien und ganze Organisationen. Kurzum, überall dort, wo Menschen gemeinsam zu tragfähigen Ergebnissen kommen wollen.

Unglaublich, oder?

Ineffiziente Meetings sind der Produktivitätskiller Nummer eins. In einer weltweiten Befragung von 31.000 Beschäftigten in 31 Ländern für den Microsoft Work Trend Index landeten ineffiziente Meetings auf Platz eins der Faktoren, die die eigene Produktivität am stärksten stören, noch vor der schieren Zahl der Termine, die Platz drei belegte.

Quelle: → Microsoft Work Trend Index 2023, Befragung durch Edelman Data x Intelligence unter 31.000 Beschäftigten in 31 Ländern

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Unsere verlängerte Werkbank

Wenn ein Vorhaben mehr Hände oder besonderes Know How braucht, greifen wir gerne auf unsere → Verlängerte Werkbank zurück, ein über viele Jahre gewachsenes Netzwerk von Profis, denen wir vertrauen, weil wir mit ihnen in  Projekten bereits gearbeitet haben.

Dafür holt man uns dazu.

Unser Angebot richtet sich an Menschen, die ein für sie wichtiges Thema anpacken wollen und wissen, dass es zu wichtig ist, um es nebenbei selbst zu moderieren. Sie suchen jemanden, der den Prozess professionell trägt, allparteilich bleibt und auch dann souverän weiterführt, wenn es im Raum unbequem wird:

  • Führungskräfte, die eine Klausur oder ein Offsite planen und dabei selbst inhaltlich mitarbeiten wollen
  • Projektverantwortliche, die einen Kickoff, einen Meilenstein oder ein Lessons Learned wirksam gestalten möchten
  • Verantwortliche, die eine Task Force aufsetzen und ihr von Anfang an ein klares Mandat und einen wirksamen Arbeitsmodus geben wollen
  • Vorstände und Geschäftsführungen, die für strategische Runden ein neutrales Gegenüber brauchen
  • Führungsteams, die ihre gemeinsame Ausrichtung, ihren Zusammenhalt und ihre Entscheidungsfähigkeit gezielt weiterentwickeln wollen
  • Organisationen, die viele Menschen gleichzeitig beteiligen wollen, sei es in Townhalls, Konferenzen oder Beteiligungsformaten
  • Teams, in denen sich ein Konflikt festgefahren hat und ein geschützter Klärungsrahmen fehlt
  • HR- und Change-Verantwortliche, die für einen längeren Veränderungsprozess eine durchgängige Prozessbegleitung suchen

Wir verstehen, worum es geht.

Moderation steht bei uns nicht isoliert, sondern ist mit unserer Arbeit im Strategie und Change Management sowie im Projektmanagement eng verwoben. Wer von uns eine Strategieklausur moderieren lässt, bekommt jemanden, der Strategiearbeit selbst beherrscht, und wer einen Veränderungsprozess begleitet haben möchte, jemanden, der weiß, wie Organisationen im Wandel ticken. 

Wenn Sie neugierig sind, was das für Ihr Vorhaben bedeuten könnte, sprechen Sie uns an.

Workshop-Moderation

Der spürbarste Effekt einer externen Moderation zeigt sich schon in der Vorbereitung. Die Frage, was der Tag wirklich erreichen soll, klingt banal, führt aber fast immer zu einer Präzisierung, die den Unterschied macht. Denn hinter dem Wunsch nach einem Strategieworkshop steht manchmal eigentlich ein Konflikt, der geklärt werden will. Ein Workshop, der das richtige Problem bearbeitet, ist mehr wert als ein perfekt moderierter Tag zum falschen Thema.

Im Termin selbst verändert Moderation vor allem eines: Sie können mitarbeiten. Wer nicht gleichzeitig durch die Agenda führen und Redeanteile ausbalancieren muss, kann seine ganze Aufmerksamkeit in die Inhalte geben. Gleichzeitig steigt die Qualität der Beteiligung, weil eine neutrale Moderation auch die leiseren Stimmen aktiviert. Ergebnisse, die so entstehen, werden anschließend eher getragen, weil alle daran mitgewirkt haben.

Ehrlicherweise gehört auch dazu, was Moderation nicht leisten kann. Sie ersetzt keine Entscheidung, die eine Führungskraft nicht treffen will, und sie macht aus einem Thema, für das die Zeit noch nicht reif ist, kein reifes. Was sie kann, ist das Beste aus den Menschen und der Zeit herausholen, die im Raum sind. Und wir sagen Ihnen vorab offen, wenn wir glauben, dass ein Workshop nicht das richtige Mittel für Ihr Anliegen ist.

Ob Strategieworkshop, Teamentwicklung, Kickoff oder Retrospektive, vom halbtägigen Arbeitstreffen bis zur mehrtägigen Klausur, in Präsenz, online oder hybrid, die Grundidee bleibt dieselbe. Sie bringen das Thema und die Menschen mit, und wir sorgen dafür, dass daraus ein Ergebnis wird, das trägt.

Fragen, mit denen Menschen zu uns kommen:

  • Wir haben nur einen Tag mit dem ganzen Team. Wie holen wir aus dieser Zeit wirklich etwas heraus?
  • Ich will inhaltlich mitdiskutieren und kann deshalb nicht gleichzeitig moderieren. Wer führt uns durch den Tag?
  • Unsere letzten Workshops waren nett, aber danach ist nichts passiert. Wie kommen wir diesmal ins Handeln?
  • Wir haben ein sperriges Thema und sehr unterschiedliche Perspektiven im Raum. Wie bekommen wir das strukturiert?

Task-Force-Moderation

Eine Task Force wird gegründet, wenn der normale Betrieb nicht mehr ausreicht. Etwas ist dringend, komplex oder heikel, betrifft mehrere Bereiche gleichzeitig und duldet keine langen Abstimmungswege. Genau diese Ausgangslage macht die Arbeit in einer Task Force so anspruchsvoll, denn hier treffen Zeitdruck, unterschiedliche Interessen und häufig auch ein unscharfer Auftrag aufeinander, während die Organisation zugleich auf schnelle und sichtbare Ergebnisse wartet.

Wir moderieren Task Forces so, dass aus Dringlichkeit keine Hektik wird. Am Anfang steht die Schärfung des Mandats, also die Klärung, was die Task Force entscheiden darf, wem sie berichtet und woran ihr Erfolg gemessen wird. Anschließend geben wir der Arbeit einen klaren Rhythmus mit kurzen, fokussierten Arbeitsformaten, sichtbaren Zwischenständen und sauber dokumentierten Entscheidungen. In den Sitzungen selbst sorgen wir dafür, dass alle relevanten Perspektiven gehört werden, dass Konflikte auf den Tisch kommen, statt unter ihm weiterzuschwelen, und dass die Gruppe auch unter Druck arbeitsfähig bleibt.

Weil Task Forces häufig sensible Themen bearbeiten, gehört für uns ein bewusster Umgang mit Vertraulichkeit und interner Kommunikation selbstverständlich dazu. Wir helfen Ihnen einzuschätzen, was wann an wen kommuniziert wird, damit die Task Force wirksam arbeiten kann, ohne dass in der Organisation die Gerüchteküche brodelt.

Fragen, mit denen Menschen zu uns kommen:

  • Wir haben eine Task Force gegründet, aber sie dreht sich im Kreis, weil niemand weiß, was sie wirklich entscheiden darf. Wie schärfen wir das Mandat?
  • Unter Druck reden bei uns nur noch die Lautesten. Wie stellen wir sicher, dass auch die leisen Fachstimmen gehört werden?
  • Unsere Task Force soll liefern, aber die Linienorganisation zieht nicht mit. Wie bekommen wir beide Welten zusammen?
  • Das Thema ist heikel und noch nicht für alle kommunizierbar. Wie arbeiten wir wirksam, ohne Unruhe in der Organisation auszulösen?

Konfliktmoderation & Klärung

Manche Themen lassen sich im normalen Betrieb nicht mehr lösen, weil sich die Positionen verhärtet haben, die Gespräche sich im Kreis drehen und jeder Versuch, es intern zu klären, die Lage eher verschärft. Dann braucht es einen geschützten Rahmen und ein allparteiliches Gegenüber, das keiner Seite gehört.

In der Konfliktmoderation schaffen wir genau diesen Rahmen. Wir sorgen dafür, dass alle Beteiligten gehört werden, dass hinter den Positionen die eigentlichen Anliegen sichtbar werden und dass am Ende Vereinbarungen stehen, die auch im Alltag halten. Dabei geht es uns nicht um Harmonie, sondern um Arbeitsfähigkeit. Teams müssen sich nicht lieben, aber sie müssen wieder gut miteinander arbeiten können.

Fragen, mit denen Menschen zu uns kommen:

  • Zwei meiner Schlüsselpersonen blockieren sich gegenseitig, und das ganze Team leidet darunter. Wie lösen wir das auf?
  • Zwischen zwei Abteilungen ist so viel Sand im Getriebe, dass Projekte hängen bleiben. Wer klärt das, ohne Partei zu sein?
  • Wir haben es mehrfach intern versucht, aber jedes Gespräch endet an derselben Stelle. Was machen wir falsch?
  • Nach der Umstrukturierung sind alte Verletzungen im Raum, über die niemand spricht. Wie räumen wir das auf?

Management- & Gremienmoderation

Je höher die Runde, desto größer die Fallhöhe. In Vorstandsklausuren, Geschäftsführungsrunden, Aufsichtsgremien oder Lenkungsausschüssen sitzen Menschen mit starken Positionen, wenig Zeit und hohen Erwartungen, und hier entscheidet die Qualität der Moderation darüber, ob echte Entscheidungen fallen oder nur Tagesordnungspunkte abgearbeitet werden.

Wir moderieren diese Runden mit der nötigen Souveränität und Diskretion. Das heißt für uns, gut vorbereitet in den Termin zu gehen, klar in der Struktur zu bleiben, auch in kontroversen Momenten standzuhalten und immer im Blick zu behalten, dass Entscheidungen nicht nur getroffen, sondern anschließend auch von allen getragen werden. Auf Wunsch begleiten wir darüber hinaus die Vor- und Nachbereitung, von der Klärung der eigentlichen Agenda bis zur Übersetzung der Beschlüsse in die Organisation.

Fragen, mit denen Menschen zu uns kommen:

  • Unsere Strategieklausur ist der wichtigste Termin des Jahres. Wie stellen wir sicher, dass wir mit Entscheidungen rausgehen?
  • In unserer Runde reden immer dieselben drei. Wie holen wir alle Perspektiven an den Tisch?
  • Wir brauchen jemanden, der auch dem Vorstand gegenüber den Prozess hält und sich nicht wegducken muss.
  • Unser Lenkungsausschuss verwaltet das Projekt, statt es zu steuern. Wie ändern wir das?

Leadership Facilitation

Zwischen klassischer Moderation und Coaching liegt ein Feld, das wir Leadership Facilitation nennen. Gemeint ist die kontinuierliche Arbeit mit Führungsteams, die mehr brauchen als einen gut moderierten Einzeltermin, nämlich ein Gegenüber, das Energie, Fokus und Struktur in ihre Zusammenarbeit bringt und dabei die geschäftliche Realität ebenso versteht wie die Dynamik im Team.

In der Leadership Facilitation arbeiten wir mit Geschäftsführungen, Bereichsleitungen und Führungskreisen an ihrer gemeinsamen Ausrichtung, ihrem Zusammenhalt und ihrer Entscheidungsfähigkeit. Wir halten dabei nicht nur den Prozess, sondern bringen als Sparringspartner auch eigene Beobachtungen und Impulse ein, spiegeln dem Team seine Muster und achten darauf, dass das, was vereinbart wurde, im Führungsalltag auch gelebt wird. Gerade in Phasen strategischer Neuausrichtung oder kultureller Veränderung wird die Leadership Facilitation so zur Brücke zwischen dem, was ein Führungsteam beschließt, und dem, was in der Organisation davon ankommt.

Wo es um die Entwicklung einzelner Führungspersönlichkeiten geht, ist unser Angebot → Coaching & Companion der passende Rahmen. Die Leadership Facilitation setzt beim Führungsteam als Ganzem an.

Fragen, mit denen Menschen zu uns kommen:

  • Unser Führungskreis besteht aus starken Einzelspielern. Wie werden wir ein Team, das gemeinsam führt?
  • Wir haben eine neue Strategie beschlossen, aber im Führungsteam zieht nicht jeder in dieselbe Richtung. Wie stellen wir echte Ausrichtung her?
  • Nach der Umstrukturierung sitzen zwei Führungskulturen an einem Tisch. Wie wachsen wir zusammen?
  • Wir treffen Entscheidungen, aber sie werden außerhalb des Raums nicht getragen. Woran liegt das?

Prozessbegleitende Facilitation

Manche Vorhaben lassen sich nicht in einem einzelnen Termin bewegen. Ein Strategieprozess, eine Neuausrichtung oder ein Kulturthema braucht eine Abfolge von Formaten, die aufeinander aufbauen, ein Gegenüber, das den Kontext über Monate mitträgt, und jemanden, der zwischen den Terminen dafür sorgt, dass die Fäden nicht reißen.

Als Facilitatoren begleiten wir solche Prozesse durchgängig. Wir entwerfen die Gesamtdramaturgie, moderieren die einzelnen Etappen, sichern Ergebnisse und Anschlussfähigkeit und passen den Prozess an, wenn die Realität es verlangt. Der Unterschied zur einzelnen Moderation liegt in der Kontinuität, denn wir kennen die Vorgeschichte, die Menschen und die Zwischentöne und können deshalb schneller und wirksamer arbeiten.

Fragen, mit denen Menschen zu uns kommen:

  • Wir haben einen Veränderungsprozess vor uns, der über ein Jahr laufen wird. Wer hält da den roten Faden?
  • Nach jedem Workshop fangen wir wieder bei null an, weil der Kontext verloren geht. Wie ändern wir das?
  • Wir wollen unsere Führungsebenen nacheinander in einen Prozess holen. Wie bauen wir das sinnvoll auf?
  • Uns fehlt jemand, der zwischen den Terminen mitdenkt und nachhält und nicht nur am Workshoptag präsent ist.

Unsere neun Faktoren für ein erfolgreiche Moderation & Facilitation

#1 Allparteilichkeit ist unser Fundament.

Als Moderatoren gehören wir keiner Seite. Wir vertreten keine inhaltliche Position, wir verfolgen keine versteckte Agenda, und wir lassen uns auch von Hierarchie nicht vereinnahmen. Gerade darin liegt unsere Wirksamkeit, denn alle im Raum wissen, dass wir dem Prozess und dem Ergebnis verpflichtet sind und nicht einzelnen Interessen.

Sollten wir in einem Vorhaben selbst inhaltlich involviert sein, sprechen wir das offen an und klären gemeinsam, ob eine Moderation durch uns dann noch die richtige Wahl ist.

#2 Die Vorbereitung entscheidet über den Tag.

Eine gute Moderation beginnt nicht mit der Begrüßung, sondern Wochen vorher. Wir klären mit Ihnen das eigentliche Ziel, verstehen die Vorgeschichte, sprechen bei Bedarf vorab mit Schlüsselpersonen und entwerfen eine Dramaturgie, die zu Anlass, Menschen und Kultur passt.

Deshalb nehmen wir uns für die Auftragsklärung bewusst Zeit. Die wichtigste Frage lautet dabei nicht, was auf der Agenda steht, sondern was am Ende anders sein soll als vorher.

#3 Prozessverantwortung bei uns, Inhaltsverantwortung bei Ihnen.

Wir führen durch den Prozess, während Sie die Zügel Ihrer Inhalte und Entscheidungen fest im Griff haben. Diese Arbeitsteilung ist kein Detail, sondern der Kern guter Moderation, denn wir nehmen Ihnen keine Entscheidung ab und schieben auch keine eigene Lösung in den Raum.

Was wir allerdings sehr wohl tun, ist zu benennen, was wir wahrnehmen, auch wenn es unbequem ist. Ein Elefant im Raum bleibt bei uns nicht unbenannt.

#4 Ein Ergebnis ist erst ein Ergebnis, wenn es den Raum verlässt.

Der schönste Workshop ist wertlos, wenn danach nichts passiert. Deshalb denken wir das Ende von Anfang an mit und sorgen für klare Vereinbarungen, benannte Verantwortlichkeiten und nächste Schritte mit Datum, festgehalten in einer Ergebnissicherung, die im Alltag tatsächlich genutzt wird, statt in einem Fotoprotokoll zu verstauben.

Auf Wunsch begleiten wir auch die Zeit nach dem Termin und haken nach, ob die Vereinbarungen im Alltag angekommen sind.

#5 Methoden und Werkzeuge sind immer nur Mittel zum Zweck.

Wir beherrschen die Klaviatur der Formate, vom World Café über Open Space bis zu Design Thinking und Gamestorming, aber wir verkaufen keine Methode. Jedes Werkzeug muss dem Ziel dienen und zu den Menschen im Raum passen, und manchmal ist die beste Methode schlicht ein gut geführtes Gespräch an einem Tisch.

Vor diesem Hintergrund führen wir hier auch keinen Methodenkatalog auf. Die passende Auswahl treffen wir gemeinsam in der Vorbereitung.

#6 Ein moderner Methodenmix macht Ergebnisse erlebbar.

Moderation muss nicht nach Flipchart und Klebepunkten aussehen. Wo es zum Anlass und zu den Menschen passt, integrieren wir gerne Ansätze, die über die klassische Moderation hinausgehen, etwa Unternehmenstheater, das Situationen erlebbar macht, über die sonst niemand offen sprechen würde, oder Graphic Recording, das die Ergebnisse eines Tages in einem Bild festhält, an das sich die Beteiligten noch Monate später erinnern.

Auch digital arbeiten wir gerne mit modernen Werkzeugen, allen voran Miro (miro.com). Ein gut vorbereitetes Board macht Beteiligung unabhängig vom Ort möglich, lässt alle gleichzeitig statt nacheinander arbeiten und hat einen Vorteil, den kein Flipchart bietet. Die Ergebnisse sind am Ende der Sitzung nicht abfotografiert und abgeheftet, sondern sofort dokumentiert, für alle zugänglich und in der nächsten Sitzung direkt wieder Arbeitsgrundlage.

Solche Elemente sind für uns keine Show, sondern Werkzeuge mit einem klaren Zweck. Sie öffnen andere Zugänge als das gesprochene Wort, verankern Ergebnisse tiefer und geben gerade großen Formaten eine gemeinsame Erlebnisqualität, die reine Präsentationen nie erreichen.

#7 Vertraulichkeit ist ein hohes Gut.

Was in einem moderierten Raum gesagt wird, bleibt in diesem Raum. Das gilt in der Konfliktmoderation genauso wie in der Vorstandsklausur. Auch Vorgespräche behandeln wir vertraulich, und was nach außen kommuniziert wird, stimmen wir vorher mit Ihnen ab.

Ohne diese Sicherheit spricht niemand offen, und ohne Offenheit können auch keine echten Ergebnisse entstehen.

#8 Kritiker und Skeptiker sind wertvoll.

In fast jedem Format gibt es Menschen, die dem Ganzen skeptisch gegenüberstehen, und das ist gut so. Skepsis zeigt oft genau die Stellen, an denen ein Vorhaben noch blinde Flecken hat, und ist damit weniger Störfaktor als vielmehr eine Ressource.

Wir geben kritischen Stimmen deshalb bewusst Raum, statt sie zu übergehen. Erfahrungsgemäß werden aus gehörten Skeptikern die verlässlichsten Mitträger eines Ergebnisses.

#9 Spaß und Humor sind gute Türöffner.

Auch ernste Themen vertragen Leichtigkeit. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Humor und ein Lachen im richtigen Moment Menschen öffnen, Spannung lösen und Verbindung schaffen, ohne dass die Ernsthaftigkeit der Sache darunter leidet.

Am Ende soll ein Termin mit uns als etwas in Erinnerung bleiben, das wirksam war und dabei auch Freude machen durfte.

Woran wir uns messen lassen.

Unsere neun Faktoren sind aus der eigenen Praxis gewachsen. Darüber hinaus orientieren wir uns in unserer Arbeit an den Kernkompetenzen der → International Association of Facilitators (IAF), die als weltweiter Maßstab für professionelle Moderation und Facilitation gelten. Sie beschreiben die Fähigkeiten und Verhaltensweisen, die wirksame Facilitation ausmachen, und geben unserem Handwerk einen international anerkannten Rahmen.

Zu diesen Kernkompetenzen gehören:

  • Partnerschaftliche Beziehungen zu Auftraggebern aufbauen
  • Passende Gruppenprozesse planen
  • Ein partizipatives Umfeld schaffen und erhalten
  • Die Gruppe zu tragfähigen und nützlichen Ergebnissen führen
  • Professionelles Wissen aufbauen und kontinuierlich pflegen
  • Eine positive professionelle Haltung vorleben

Für Sie bedeutet das, dass hinter unserer Arbeit nicht nur Erfahrung und Bauchgefühl stehen, sondern ein Berufsverständnis, das sich an einem international etablierten Standard messen lässt.

So kommen wir ins Arbeiten.

Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, hier der typische Weg einer Zusammenarbeit.

Am Anfang steht ein unverbindliches Kennenlerngespräch, in dem wir Ihr Anliegen verstehen und gemeinsam einschätzen, ob und wie wir Ihnen helfen können.

Darauf folgt eine gründliche Auftragsklärung, bei Bedarf ergänzt um Vorgespräche mit Schlüsselpersonen, aus der wir ein passgenaues Design für Ihr Format entwickeln und Ihnen ein transparentes Angebot machen.

Anschließend führen wir durch den Termin oder den Prozess, sichern die Ergebnisse in einer Form, mit der Sie im Alltag weiterarbeiten können, und begleiten auf Wunsch auch das Nachhalten der Vereinbarungen.

Wir arbeiten in Präsenz, online und hybrid, in Düsseldorf, in der Region und überall dort, wo Sie uns brauchen.

Genau so oder darf es eine Nummer kleiner sein?

Vielleicht passen die hier beschriebenen Leistungen schon genau zu dem, was Sie vorhaben. Vielleicht klingt manches davon aber auch noch eine Nummer zu groß oder kommt für Ihre aktuelle Situation einfach zu früh, und Sie möchten erst einmal einen Sparringspartner an Ihrer Seite haben. In beiden Fällen freuen wir uns, wenn Sie auf uns zukommen.

Lassen Sie uns dafür ein Gespräch vereinbaren, unverbindlich und für Sie immer kostenfrei. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Themen rund um Moderation und Facilitation, arbeiten gemeinsam erste Impulse heraus und schauen, welcher nächste Schritt in Ihrer Situation wirklich sinnvoll ist.

Der Anfang ist ganz einfach. Hinterlassen Sie uns auf unserer Seite Kontakt eine kurze Nachricht oder rufen Sie uns direkt an unter +49.211.73.065.365.

Lernen wir uns kennen. Wir freuen uns auf Sie.

Ihr Ansprechpartner.

Ihr Ansprechpartner
Jochen Schuchardt

Tel.: +49.211.73.065.365
Mail: jochen.schuchardt [a t] sevenhorizons.de